ADAC Ortsclub Euskirchen e.V. 1934
Oldtimerfreunde Zülpich
(22.08.2021)

Ausfahrten 2021

Eifelrundfahrt zur Saisoneröffnung (15.08.2021)

Endlich war uns der Wettergott wohlgesonnen: Der vergangene Sonntag blieb den ganzen Tag über freundlich und angenehm warm, nur ein paar harmlose Wölkchen verdeckten ab und an den blauen Himmel. So konnte die Eifelrundfahrt 2021 der Oldtimerfreunde Zülpich denn auch um 10.30 Uhr (also fast pünktlich ...) nach einer ausführlichen „Fahrerbesprechung“ starten.

Die ersten Kilometer der doch recht groß geratenen Truppe (wenn ich mich nicht verzählt habe, waren 17 Autos zusammengekommen) gestalteten sich wegen der vielen Ortsdurchfahrten und Straßenquerungen etwas zäh.

Einen heftigen Schreck („Das darf doch jetzt nicht wahr sein ...“) bekam ich, als gemeldet wurde, dass (noch in Zülpich) an Sven‘s 914er Porsche der Schaltknüppel abgebrochen war. Das führte aber zu keiner Verzögerung, weil der findige Bursche fortan mithilfe eines massiven Schraubendrehers die Gänge einlegte.

Auf eine Stippvisite zur malerischen Hubertuskapelle in Floisdorf, um die fantastische Aussicht auf die Zülpicher Börde zu genießen, wurde wegen der teilweisen Schotterstrecke verzichtet.

Das Örtchen Urft durchquerten die Teilnehmer angesichts der massiven Hochwasserschäden mit gemischten Gefühlen, freuten sich aber, dass nichts gesperrt war und wir den ersten Halt vor dem Kloster Steinfeld machen konnten. Dort war Gelegenheit zu einem Plausch, aber auch, einen groben Eindruck von der prächtigen Anlage zu gewinnen.

Die Straßen wurden immer kleiner, die Windungen unseres „Lindwurms“ auf den kurvigen Strecken dennoch immer flüssiger und routinierter.

In Schmidtheim passierten wir zuerst das Schloss, später dann den Flugplatz „Dahlemer Binz“ und die Kartbahn.

Die zum Glück einzige unangenehme Überraschung erlebten wir kurz vor Dahlem: Straßensperrung! Da ich ja in der Fahrerbesprechung versprochen hatte, die StVO einzuhalten, folgten ich und meine direkten Hinterleute der Umleitung über die B51, während die Wagemutigen unter uns einfach auf der Roadbook-Strecke weiterfuhren. Nach kurzer Wartezeit meiner Truppe kurz hinter Baasem waren wir dann aber alle wieder vereint.

Auf kleinen kurvigen Straßen ging‘s weiter über Berk und Frauenkron nach Ormont und von dort über Neuendorf nach Olzheim. An der direkt neben der B51 liegenden Raststätte könnten wir unseren menschlichen Bedürfnissen nachgehen und uns die Füße vertreten.

Da die Zeit doch schon recht weit fortgeschritten war, verzichteten wir auf den eigentlich geplanten Aufstieg zur sehenswerten Wallfahrtskapelle in Steffeln, von wo aus man einen großartigen Ausblick auf die wunderschöne Eifellandschaft hat.

Stattdessen steuerten wird die „Bielenhof-Alm“ zwischen Birgel und Wiesbaum an, wo uns schon verschiedene kulinarische Leckerbissen erwarteten.

Ebenfalls aus Zeitgründen sahen wir von einem Abstecher zum Kalvarienberg und die „Alte Kirche St. Agatha“ in Alendorf ab, sondern näherten uns über Ripsdorf, Reetz, Rohr und Tondorf dem Örtchen Frohngau, wo wir im idyllisch gelegenen Dorfcafe „Alte Schule“ einen „Absacker“ nach dem Mittagessen zu uns nahmen.

Die Strecke führte uns dann über Harzheim, Eiserfey, Bergheim, Mechernich und Eicks zurück nach Zülpich, wo wir uns an unserem Ausgangspunkt ED-Tankstelle um ca. 17.30 Uhr voneinander verabschiedeten - bis auf einen „harten Kern“, der diesen erlebnisreichen Tag mit einem Abendessen im „Zülpicher Wirtshaus“ ausklingen ließ und sich freute, dass letztlich doch alles gut geklappt und es keine nennenswerten Pannen und sonstigen bösen Überraschungen gegeben hatte.








(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Spontanausfahrt in die Eifel nach Malberg (08.08.2021)

Die Wettervorhersagen sahen mittelfristig für diesen Sonntag eher durchwachsenes Wetter mit ein wenig Sonnenschein, aber auch Regenschauer und eventuell sogar Gewitter voraus. Je näher der Sonntag kam umso besser wurden die Vorsagen. Also, wir machten uns auf eine große Rundreise durch die südsüdwestliche Eifel in einem großen Achterbogen. Kleinste Straßen mit wenig oder keinem Verkehr, das machte uns allen Spaß.

Über Antweiler, Harzheim, Schönau kamen wir „irgendwie“ :) nach Rohr. Eine kurze Rast am Parkplatz mit Wetterbeobachtung, wo es denn am besten ohne nass zu werden entlang gehen könnte. Wir hielten die grobe Richtung bei; Alendorf, Schüller und in Stadtkyll im Café Doppelfeld gab es eine erste Pause; auf der Terrasse rückten wir unter den Sonnenschirmen zusammen und saßen den einsetzenden Regenschauer aus. Da hatte die Wetterbeobachtung nicht sonderlich gut gepasst. Die Waffeln mit heißen Kirschen oder der leckere Pflaumenkuchen schmeckten trotzdem.

Nun, es sollte weitergehen. Über Ormont, Auw, Buchet, kamen wir nach Prüm und erreichten über Neustraßburg dann Malberg, den südlichsten Punkt der Tour. Ja und Regen gab es keinen; traumhafte Strecken, kein Verkehr und malerische Landschaft. Oberhalb von Malberg hatten wir eine tolle Aussicht auf den Ort und das Schloss Malberg. (Bild IMG_0958)

Zurück ging es durch das malerische Kylltal, vorbei am Kloster Sankt Thomas über Salm Richtung Gerolstein. Oberhalb von Salm hatten wir eine wahnsinnig schöne Aussicht bis in den Hunsrück hinein. (Bild IMG_0972) Nach Rom sind es 1022km oder doch nur 1 km? Wir konnten es nicht herausfinden, die Straße nach Rom war gesperrt.

Kurz vor Hillesheim zeigte sich ein imposanter Regenbogen. (Bild IMG_0978) Wir steuerten über Nonnenbach den dritten Rastpunkt, das idyllisch gelegene Waldcafé Maus, an.

Nach einer Stärkung ging es weiter, immer noch bei trockenem, schönen Wetter. Über Benenberg, Kall, Sötenich auf nach Zülpich, unserem Startpunkt am Morgen. Nun leider nicht mehr so ganz trocken, es setzten Regenschauer ein.

Ein schöner ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende zu.







(Bilder zum Vergrößern anklicken)